eLearning 2.0 – wird es das Lernen beeinflussen?
Nur ein neues Schlagwort? Oder hat eLearning 2.0 wirklich das Potenzial, das Lehren und Lernen zu beeinflussen? Anregungen auf diese Fragen gibt Steve O'Hear in seinem Beitrag «e-learning 2.0 - how Web technologies are shaping education».
"Like the web itself, the early promise of e-learning - that of empowerment - has not been fully realized. The experience of e-learning for many has been no more than a hand-out published online, coupled with a simple multiple-choice quiz. Hardly inspiring, let alone empowering. But by using these new web services, e-learning has the potential to become far more personal, social and flexible.
Dass gutes, wirkungsvolles eLearning nicht nur eMail-Verkehr, Dateiablage und banale Tests beinhalten soll, ist unbestreitbar – aber auch äusserst anspruchsvoll! Schon ganz gut kann ich mir die Möglichkeiten von Blogs, Podcasts, Wikis, Flickr und Co. für kleinere Gruppen oder einzelne Schulklassen vorstellen. Nach konkreten Lösungen für grössere Gruppen von Studierenden bin ich noch auf der Suche…












September 13th, 2006 21:30
Grössere Gruppen… in meinen Augen muss die Gruppengrösse so sein, dass individuelles Lernen und individuelle Ansichten/Lösungen/Wege inhaltlich und thematisch noch in die Gruppe eingespeist werden können. Wenn es grössere Gruppen sind, wo “individuell lernen” nicht thematisiert wird und Netzwerke nicht aktiv im Austausch gepflegt werden können, da würde ich eher von “Masse” reden.
Web 2.0 heisst sozial, vernetzt, auch individuell. Das soziale beinhaltet immer auch das Individuum.
Gruss
Miriam Fischer
September 14th, 2006 07:08
Liebe Miriam
da muss ich meine Vorlesungen im Bereich Didaktik ICT mit 120 Leuten wirklich als Massenveranstaltung klassifizieren. Es geht dabei nur um 1 ECTS-Punkt. Parallel erteile ich Vertiefungsmodule. Dort sehe ich den Nutzen schon deutlich
November 14th, 2006 19:18
Hm… Ich bin hin und hergerissen, ob elearning mit Kindern wirklich möglich ist, oder ob wir Erwachsenen einfach so begeistert sind von all den zweifellos unglaublichen Möglichkeiten, dass wir das Gefühl haben, es auf unsere Kinder anwenden zu müssen. Ich denke, so wie eine Art Evolution wird sich die Menschheit auf einige Aspekte des elearning beschränken, wie zum Beispiel Podcasts, Mail, Flickr und solches Zeug. Den Lehrer kann man damit nicht ersetzen.