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Podcasting with an edge - Was geht? Was geht gar nicht?

Referent: Gregor Wossilus
wossilus.jpgBild: iFranz

Der Referent kommt ursprünglich vom Radio. Er ist überzeugt, dass vieles für private Podcaster möglich ist, dass aber auch gewisse Anforderungen erfüllt sein müssen. Dies vermittelte Gregor Wossilus in einer schwungvollen, engagierten Präsentation.

Was geht eigentlich?
Da sieht Gregor Wossilus eine Vielzahl von Aspekten:

  • Podcasting an sich
  • Vermittlung von Inhalten
  • Zweitverwertung als Service
  • Digitale Visitenkarte
  • Einnahmequelle (vorerst vor allem in den USA)

Aber…
es braucht Inhalte und die nötige Qualität der Aufnahme. Eine Sendung muss vorbereitet sein und einigermassen professionell produziert werden. Gute Inhalte können einige technische Mängel wett machen.

Wichtige Grundlagen für den Erfolg ist ein Thema, das leidenschaftlich vorgetragen werden kann. Ist dies nicht vorhanden, geht einem schnell der Schnauf aus. Doch nur dieses Engagement reicht nicht. Wichtige Voraussetzung ist auch eine perfekte Vorbereitung.

Die technische Ausrüstung
Das nötige technische Equipment für die Aufnahmen ist nicht mehr teuer. Der Referent hat auch einige Tipps:

Fragen und Antworten
Am Anfang muss sich jeder Podcaster einige Fragen beantworten:

  • Warum podcaste ich?
  • Worüber podcaste ich und warum?
  • Würde ich meinen Podcast selber hören?
  • Was kann verbessert werden?

Tipps zur Moderation
Lächeln beim Sprechen. Man sieht’s zwar nicht, aber es wirkt. Auch trockene Texte gewinnen damit. «Die Macht der Sprachsynkope»: Ein Wort im Satz betonen, kurze Pause, dann folgt der Schluss (die Auflösung). Arbeitet man mit einem Script, kommt man weniger ins labbern. Dieses Script sollte man nicht lesen, sondern erzählen. Oft lohnt es sich, wenn der Text einer weiteren Person vorgetragen wird. Dieses Gegenhören erhöht oft die Verständlichkeit.
Soundfiles: Weniger ist mehr. Zwischen Nachrichten genügen ganz kurze Akzente. Ein einfaches rhythmisches Bett erfüllt oft seine Zwecke als Hintergrundsoudtrack. Die Intro-Loops sollten nicht zu lange sein. Die Hörer wollen schnell einmal etwas über den Inhalt hören.

Beachtet ein Podcaster die vorgestellten Ratschläge, so stehen die Chancen gut, dass seine Sendung gegen die Konkurrenz der kommerziellen Medienanbieter bestehen kann.

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