Archiv für die Kategorie „Kinder und Internet“
«Publish It» statt «Hand It In»?
In ihrem Blog «The Innovative Educator» beschreibt Lisa Nielsen einige Ideen, wie neue Technologien und Dienste in den Unterricht integriert werden könnten. Die Beispiele verbindet sie mit 6 Fachbereichen. Grundprinzip bei allen: Schülerinnen und Schüler publizieren selber, anstatt nur Lösungen und Arbeiten irgendwelchen Lehrpersonen abzugeben. Solche Aktivitäten gehen in die richtige Richtung. Es stellt sich für mich jedoch die Frage, wie Lehrpersonen eine solche Integration praktisch umsetzen. Sie benötigen nicht zu unterschätzende Kompetenzen. Zudem spielen Fragen zum Umgang der Schülerinnen und Schüler mit eigenen Daten eine wesentliche Rolle. Und auch die nötige Zeit für solche Aktivitäten muss zur Verfügung stehen.
Was meinen Praktiker aus dem Bildungsbereich zu Lisa Nielsens Ideen und Beispielen?
21st Century Educators Don’t Say, “Hand It In.” They say, “Publish It!
Ein ♥ für Blogs
Im Rahmen der Aktion «Ein ♥ für Blogs» möchte ich euch heute ein interessantes Blog empfehlen. René Scheppler holt im «D21-Projektblog» immer wieder Interessantes rund ums Thema Schule und Bildung ans Tageslicht. Es lohnt sich zweifellos, die engagiert geschriebenen, fundierten Beiträge regelmässig zu lesen.
Das Internet vergisst schlecht…
Damit das Surfen im Web länger Spass macht, sollten Kinder und Jugendliche auch die Risiken kennen. «watch your web» gibt Tipps, damit Kids möglichst sicher surfen und chatten: www.watchyourweb.de. Hier ein Beispielfilm…
Medienratgeber für Eltern (und Pädagogen)
Mit dem «Medienratgeber für Eltern» stellt «Schau hin» eine Broschüre mit vielen wertvollen Informationen für Eltern (und auch Lehrpersonen) zur Verfügung. Die Inhalte beschreiben klar und kompakt die wesentlichen Aspekte, die bei der Internetnutzung zu beachten sind. Sehr empfehlenswert.
Computerspiele & virtuelle Welten…
Computerspiele & virtuelle Welten als pädagogische Herausforderung
Im Rahmen der «Creative-Gaming-Tage» Konstanz/Kreuzlingen findet am kommenden Freitag, den 13.3. 2009, im Wolkenstein?Saal des Kulturzentrums am Münster eine Veranstaltung statt, zu der wir Lehrerinnen/Lehrer, Erziehende und alle Interessierten herzlich einladen.
Wie wirken Computerspiele auf Kinder und Jugendliche? Welche Bedeutung haben virtuelle Welten für Kinder und Jugendliche heute und in der Zukunft? Welche Qualifikationen erwerben sie im Umgang damit und wo stecken die Risiken? Wie können wir Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg sinnvoll pädagogisch begleiten? ? Alles Fragen, denen sich heute jede Lehrerin und jeder Lehrer, alle Erzieherinnen und Erzieher und Eltern stellen müssten. Und doch bleiben gerade wir Pädagogen oft außen vor oder begnügen uns mit einfachen Antworten. Doch der erhobene Zeigefinge reicht eben nicht. Prof. Franz?Josef?Röll, renommierter Medienwissenschaftler und -pädagoge von der Hochschule Darmstadt, wird in seinem Vortrag zum Thema «Computerspiele und virtuelle Welten als pädagogische Herausforderung» versuchen, Antworten zu geben. Im Anschluss daran besteht Gelegenheit zur Aussprache.
Nach dem Vortrag von Prof. Röll wird die «Initiative Creative Gaming» (Hamburg) in einer Präsentation vorführen, welche kreativen Ansätze im Umgang mit Computerspielen heute möglich sind, die diese Spielewelten selbst zum Spielgegenstand machen. Filme drehen in virtuellen Welten wird dabei im Mittelpunkt stehen. Nutzen auch Sie die Gelegenheit, sich über neue medienpädagogische Ansätze ein Bild zu machen, und überlassen wir diesen Bereich von Kindheit und Jugend nicht allein denen, die mit ihren Produkten Kinder und Jugendliche überschwemmen. Nehmen wir die pädagogische Herausforderung gemeinsam an. ? Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Computerspiele und virtuelle Welten als pädagogische Herausforderung
13. März 2009, 19.30h
Wolkensteinsaal
Kulturzentrum am Münster, Konstanz
Kulturzentrum am Münster, Konstanz
www.franz-josef-roell.de
www.creative-gaming.eu
Droge “World of Warcraft”?
Das online-Game «World of Warcraft», mit seinen etwa 12 Millionen Spielern, macht immer wieder negative Schlagzeilen. «heise online» nimmt heute auf einen Bericht schwedischer Suchtberater bezug. Darin stufen diese «World of Warcraft» als gefährlichstes Online-Game ein, bezeichnen es als «Kokain der Computerwelt».
Im gleichen Artikel weist Heise auch auf den Fall eines 15jährigen Schweden hin, der im November 2008 nach 2o Stunden World of Warcraft spielen zusammenbrach.
«heise online»: Schwedische Suchthelfer: World of Warcraft ist “Kokain der Computerspielewelt”
«The Local»: Swedish boy collapses after 20-hour World of Warcraft binge
Gedanken zur Net-Generation
Die Net-Generation, bestehend aus lauter Digital Natives… Gibt es die flächendecken? Wie werden sie die Gesellschaft, die Schule prägen? Wir soll die Schule in diesem Kontext agieren oder reagieren?
Viele aktuelle Fragen, auf die Martin Hofmann in seiner Präsentation eingeht. Die Folien erschliessen vielseitige Quellen und regen zum Nachdenken und Handeln an.
Wer zwitschert denn da?
Im Blog «Heideschwätzer» von Pietro Tomasino gefunden: Hinter welchen Promis steckt wohl die wirkliche Person? Interessant, mal die Liste «Prominente bei Twitter» zu durchstöbern… Kann auch in der Schule dazu eingesetzt werden, um mit Schülerinnen und Schülern gefakte Accounts zu thematisieren.